{"id":24651,"date":"2015-03-14T17:44:08","date_gmt":"2015-03-14T16:44:08","guid":{"rendered":"https:\/\/kunstverein.advancedmagic.de\/?p=24651"},"modified":"2025-09-07T17:45:36","modified_gmt":"2025-09-07T15:45:36","slug":"rolf-fasser-ding-und-raum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstverein-bamberg.de\/index.php\/2015\/03\/14\/rolf-fasser-ding-und-raum\/","title":{"rendered":"Rolf F\u00e4sser &#8211; Ding und Raum"},"content":{"rendered":"<section class=\"l-section wpb_row height_medium\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><h3 class=\"w-text\"><span class=\"w-text-h\"><span class=\"w-text-value\">Rolf F\u00e4sser &#8211; Ding und Raum<\/span><\/span><\/h3><div class=\"w-text us_custom_9de87d4e\"><span class=\"w-text-h\"><span class=\"w-text-value\">Foyer des E.T.A.-Hoffmann-Theaters 14.03.-22.04.2015<\/span><\/span><\/div><div class=\"w-separator size_small\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div id=\"cc-m-13072679799\" class=\"j-module n j-text \">\n<p>Der Berliner K\u00fcnstler Rolf F\u00e4sser treibt ein malerisches Spiel mit dem Erscheinen von einfachen Dingen, von Landschafts- oder Architekturfragmenten. Ob Stuhl, Karton oder Eimer, das Fenster oder der ferne Gebirgszug \u2013 das Wiedererkennbare auf diesen Bildern ist so aus einem subtilen Farbgeschehen heraus entwickelt, dass der Eindruck entsteht, es w\u00fcrde sich durch ein Changieren zwischen Verdichtung und Aufl\u00f6sung selbst bilden. Mal spielen sich Dinge in den Vordergrund, dann wieder verschwinden sie auf geheimnisvolle Weise in den malerischen Tiefen transparenter Farbfl\u00e4chen oder atmosph\u00e4rischer Aufl\u00f6sung.<\/p>\n<p>&nbsp;Charakteristisch f\u00fcr F\u00e4ssers Malerei ist eben dieser malerische Bildraum, der zusammen mit vereinzelten Gegenst\u00e4nden ein dynamisches Gef\u00fcge von Licht und Farbe schafft, das durch Linien, Formen und dunklen Schattenzonen in Spannung gehalten wird. Farbe greift \u00fcber den Gegenstand hinaus, entfaltet sich frei oder setzt Akzente, die die atmosph\u00e4rische Ausdehnung, das Nahe und Ferne, zur\u00fcck an die Fl\u00e4che bindet.<\/p>\n<p>&nbsp;Raum ist in diesen Bildern kein topografisch bestimmbarer oder gar messbarer Raum, der Auskunft \u00fcber das \u201eWo\u201c der Dinge, \u00fcber ihre konkrete lokale Verortung gibt. Als ein diffus-transparenter, sich \u00f6ffnender oder stellenweise verschlie\u00dfender Anschauungsraum birgt er neben Linien und markanten Formen das erkennbare Objekt, das sich einem lebensweltlich praktischen Bezug jedoch durch die Art seiner Darstellung entzieht. Frei, oft f\u00fcr sich allein stehend, ist es weder dienendes Werkzeug noch bestimmendes Bildmotiv; vielmehr vertritt es das dem Menschen dienende Zeug in einer zwischen Pr\u00e4gnanz und Unsch\u00e4rfe wechselnden Art des Erscheinens, die wie ein Echo das Vertraute belebt und in der Erinnerung neu verankert.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Berliner K\u00fcnstler Rolf F\u00e4sser treibt ein malerisches Spiel mit dem Erscheinen von einfachen Dingen, von Landschafts- oder Architekturfragmenten. Ob Stuhl, Karton oder Eimer, das Fenster oder der ferne Gebirgszug \u2013 das Wiedererkennbare auf diesen Bildern ist so aus einem subtilen Farbgeschehen heraus entwickelt, dass der Eindruck entsteht, es w\u00fcrde sich durch ein Changieren zwischen Verdichtung und Aufl\u00f6sung selbst bilden. 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