{"id":24596,"date":"2019-07-07T16:49:35","date_gmt":"2019-07-07T14:49:35","guid":{"rendered":"https:\/\/kunstverein.advancedmagic.de\/?p=24596"},"modified":"2025-09-07T16:52:49","modified_gmt":"2025-09-07T14:52:49","slug":"elisabeth-kraus-u-hauptmeier-recker-finale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstverein-bamberg.de\/index.php\/2019\/07\/07\/elisabeth-kraus-u-hauptmeier-recker-finale\/","title":{"rendered":"Elisabeth Kraus u. Hauptmeier\/Recker &#8211; finale"},"content":{"rendered":"<section class=\"l-section wpb_row height_medium\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><h3 class=\"w-text\"><span class=\"w-text-h\"><span class=\"w-text-value\">Elisabeth Kraus u. Hauptmeier\/Recker &#8211; finale<\/span><\/span><\/h3><div class=\"w-text us_custom_9de87d4e\"><span class=\"w-text-h\"><span class=\"w-text-value\">Kunstraum Kesselhaus 27.07.-08.09.2019<\/span><\/span><\/div><div class=\"w-text us_custom_9de87d4e\"><span class=\"w-text-h\"><span class=\"w-text-value\">Samstag 27.07.2019, 18 Uhr: Vernissage<\/span><\/span><\/div><div class=\"w-text\"><span class=\"w-text-h\"><span class=\"w-text-value\">Einf\u00fchrungsrede Prof. Dr. Simon Baier, Laurenz-Professur f\u00fcr Zeitgen\u00f6ssische Kunst, Universit\u00e4t Basel<\/span><\/span><\/div><div class=\"w-separator size_small\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div id=\"cc-m-13071953199\" class=\"j-module n j-text \">\n<p>Aktuelle gesellschaftliche und politische Tendenzen, nationale wie internationale, k\u00f6nnen zu Kulturpessimismus f\u00fchren. Wie lange noch, und wo zuletzt, wird es die selbstbestimmte Kunst, den autonomen K\u00fcnstler geben? Die Ausstellung \u201eFinale\u201c nimmt sich vor, die freie Kunst, wie wir sie bisher kennen, f\u00fcr die Ewigkeit zu erhalten. F\u00fcr diesen zum Scheitern verdammten Versuch unterziehen die visuell arbeitende K\u00fcnstlerin Elisabeth Kraus, sowie das <a title=\"https:\/\/www.hauptmeier-recker.de\/\" href=\"https:\/\/www.hauptmeier-recker.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klangkunst-Duo Hauptmeier\/Recker<\/a> ein Reihe ihrer bisherigen Arbeiten verschiedenen Prozessen von Reproduktion, Archivierung und Konservierung. In einer audio-visuellen Rauminstallation inszenieren die drei K\u00fcnstler*innen ein Museum ihres Gestaltens, eine Zeitkapsel, die einen Bogen spannt zwischen verpackten Archivalien und lebendiger Kultur. Worum also geht es? Den Prozess des Schaffens abzuschlie\u00dfen, es zu ordnen, zu komprimieren, die Erzeugnisse als Artefakte zu konservieren. Ohne Kontext, aber sicher verpackt f\u00fcr die Ewigkeit, verblassen diese im Archiv zusehends zu Tr\u00e4umen.<\/p>\n<p>Seit 2009 arbeiten die Komponisten Martin Recker (1991) und Paul Hauptmeier (1993) als K\u00fcnstlerduo im Bereich der Klang- und Multimediakunst zusammen. Neben Theater- und Opernwerken, Live-Elektronik und elektroakustischer Musik liegt der Schwerpunkt auf Klanginstallationen im \u00f6ffentlichen Raum. In diesen Installationen nutzen sie Mehrkanal-Audiosysteme, um immersive Erfahrungsr\u00e4ume zu schaffen, in denen soziale Fragen verhandelt und einer breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren wurden ihre Arbeiten international in St\u00e4dten wie Berlin, Weimar, Ilmenau, Hamburg, Rudolstadt, Karlsruhe, Toulouse (FR) und Utrecht (NL), Helsinki (FIN), San Diego (USA) und Tijuana (MEX) pr\u00e4sentiert. 2016 gewannen sie den internationalen &#8222;Spatial Audio Competition&#8220; im Rahmen des Genius Loci Festivals.<\/p>\n<p>Elisabeth Kraus, geboren 1992 in Bamberg, ist freiberuflich als international ausstellende K\u00fcnstlerin t\u00e4tig. Im April 2018 wurde sie mit dem Stadt- und Landkreis Stipendium Bamberg ausgezeichnet. Der Fokus in ihrer Arbeit liegt auf transkultureller Zusammenarbeit, Diversit\u00e4t und basiert auf einer tiefen Faszination f\u00fcr Missverst\u00e4ndnisse. Sie jongliert und experimentiert mit verschiedenen Medien, um das anhaltende Ping-Pong gesellschaftspolitischer Themen aufzugreifen.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren zeigte sie ihre Arbeiten in St\u00e4dten wie Beirut (Libanon), San Diego (USA), Berlin, Leipzig, Bremen, Weimar und Bamberg. Zu ihren Partnern geh\u00f6rten das Goethe Institut Beirut, NGO \u201eHaven for Artist\u201c und diverse K\u00fcnstler*innen in der arabischen LGBTQ+ Szene. Sie ist Teil der Performance Gruppe \u201edie traurigsten Cheerleader der Welt\u201c.<\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuelle gesellschaftliche und politische Tendenzen, nationale wie internationale, k\u00f6nnen zu Kulturpessimismus f\u00fchren. Wie lange noch, und wo zuletzt, wird es die selbstbestimmte Kunst, den autonomen K\u00fcnstler geben? 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